| Schädlicher Atom- und Kohlestrom | 19.12.2011 |
Welche Energie? Eine leichte Frage. Wirtschaftlich muss sie sein, verlässlich rund um die Uhr und umweltverträglich. Maximalen Nutzen soll sie bringen bei minimalem Schaden. Damit scheiden Atom- und Kohlestrom aus, denn die bringen maximalen Schaden bei minimalem Nutzen (und – nebenbei bemerkt - auch für unsäglich viele Generationen nach uns, die sich nicht aus freien Stücken für Atom- oder Kohlekraftwerke entschieden haben). Die teuren, wenn nicht gar unbezahlbaren Folgemaßnahmen Castortransporte, Endlagerung radioaktiver Stoffe, klägliche Versuche der Eindämmung ausgetretener radioaktiver Stoffe, Verringerung von Kohlendioxid-Emissionen zur Vermeidung eines zu raschen Ansteigens der Erwärmung der Erdatmosphäre, Begleichung bergbaulicher Schäden im Zuge von Braunkohletagebau etc. sind verzweifelte Versuche, Probleme zu lösen, die es ohne die Atom- und Kohleindustrie gar nicht gäbe. Für den Wahlkampf wünsche ich mir eine Partei, die den Problemen von heute nicht mit dem Denken von gestern begegnet und die sich für soziale Marktwirtschaft, für das Erneuerbare Energien Gesetz sowie für die Menschen und die Umwelt einsetzt. Meine Stimme hätte sie.
Dr. Sibylle Hönscheidt-Erichsen, Husum
