www.sh-energie.de

Die Energiesparkiste für Schülerinnen und Schüler 12.04.2007

Leerlaufverluste bei elektrischen Geräten abschalten - und so das Klima schützen und Geld sparen. Das können Schülerinnen und Schüler jetzt mit der kostenlosen "Energiesparkiste" des Umweltbundesamtes.

Das Umweltbundesamt entwickelte gemeinsam mit der Aktion No-Energy eine Unterrichtseinheit („Energiesparkiste“) zum Erkennen und Abschalten von Leerlaufverlusten. Jedes Jahr verschwenden die Privathaushalte und Büros in Deutschland durch Leerlaufverluste etwa soviel Strom, wie die Städte Berlin und Hamburg verbrauchen. Das kostet jährlich rund vier Milliarden Euro. Darüber hinaus belastet der unnötige Stromverbrauch das Klima mit jährlich rund 14 Millionen Tonnen Kohlendioxid. Kohlendioxid gehört zu den Hauptverursachern der weltweiten Klimaänderungen.

Schulen können die „Energiesparkiste“ kostenlos leihen. Sie eignet sich für den Einsatz vor allem in der Unter- und Mittelstufe. Mit Strommessgeräten (Energiekostenmonitore), einer Halogenleuchte mit separatem Netzteil sowie einer Steckerleiste mit kabelgeführtem Ein-/Ausschalter können Schülerinnen und Schüler Leerlaufverlusten im Experiment nachspüren. Neben diesen Materialien enthält die Kiste auch Informationen für Lehrerinnen und Lehrer sowie einen Klassensatz der Broschüre „Energiesparen im Haushalt“.

Schülerinnen und Schüler lernen so den Umgang mit einem Strommessgerät, messen den Stromverbrauch (Leistungsaufnahme) verschiedener elektrischer und elektronischer Geräte aus ihrer Erfahrungswelt. Sie entdecken so verschiedene Leerlaufformen, berechnen Stromverbrauch und Energiekosten der Geräte, reflektieren ihren eigenen Umgang mit elektrischer Energie und erkennen, dass sich eine Verhaltensänderung sowohl für den Geldbeutel als auch für den Umweltschutz, unter anderem den Klimaschutz auszahlt.

Schulen können die „Energiesparkiste“ kostenlos leihen. Sie ist ausschließlich über das Internet zu bestellen: www.no-e.de. Dort gibt es auch weitere Informationen zum Projekt „Energiesparkiste“.

Quelle und weitere Informationen: Umweltbundesamt (UBA), Dessau, www.umweltbundesamt.de