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Biomasse - Mit Holz läßt sich günstig heizen 15.08.2007

Holzhackschnitzel-Heizungen können wirtschaftlich mit konventionellen Heizanlagen konkurrieren. Das ist das Ergebnis einer Studie des Bremer Energie Instituts, in der es die Wirtschaftlichkeit von Holzfeuerungsanlagen in großen Wohngebäuden untersucht hat. Pelletsheizungen führen demnach zu höheren Jahresvollkosten. Allerdings hat das Institut den Pelletspreis bei seinen Rechnungen mit 230 Euro pro Tonne relativ hoch angesetzt. Inzwischen gibt es die gepressten Holzzylinder für Preise weit unter 200 Euro zu kaufen.

„Sollten die Holzpelletspreise wieder auf ein Niveau von ca. 190 € oder darunter fallen, sind Holzpellets-Anlagen ebenso wirtschaftlich zu betreiben wie konventionelle Anlagen“, heißt es in dem Institutsbericht. Gleiches gelte bei einem Anstieg der in der Studie mit 5,5 Eurocents pro Kilowattstunde relativ günstig angesetzten konventionellen Energiekosten. Sollten diese um 30 Prozent steigen, wären Holzpelletsheizungen wirtschaftlich gleichwertig.

Der 163-seitige Bericht 'Biomasseheizungen für Wohngebäude mit mehr als 1.000 qm Gesamtnutzfläche' finden Sie im Internet unter www.bei.uni-bremen.de/download/0196-bericht.pdf. Auf der Internetseite www.bei.uni-bremen.de ist auch eine neunseitige Kurzversion verfügbar.

Quelle: Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie e.V.