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Diebstahl von Solarmodulen - Sicherungsempfehlungen des Bayerischen Landeskriminalamts 04.10.2007

Das Bayerische Landeskriminalamt (LKA) hat jetzt umfassende Sicherungsempfehlungen herausgegeben, die Herstellern und insbesondere Betreibern von Photovoltaikanlagen wertvolle Dienste leisten können. Die Sicherungsempfehlungen des LKA sprechen unter anderem mechanische Sicherungen gegen schnelle Wegnahme an oder empfehlen Zufahrtsbarrieren. Überwachungsanlagen, aber auch die individuelle Kennzeichnung zur Identifizierung gestohlener Geräte, sind ebenfalls Themenbereiche der Empfehlungen.

Zudem hat das Bayerische Landeskriminalamt zusammen mit dem Informations- und Demonstrationszentrum für Solarenergie in Fürth erstmals eine Beschulung für bayerische Polizeibeamte organisiert, um die polizeiliche Fahndung in diesem speziellen Bereich im Freistaat zu intensivieren.

Die Sicherungsempfehlungen des LKA sind auch im Internet der Bayerischen Polizei als pdf-Dokument unter http://www.polizei.bayern.de/content/5/2/8/6/photovoltaik.pdf eingestellt.

Die Polizei macht immer wieder die Erfahrung, dass Diebe an Sicherungstechnik scheitern. Denn Sicherungstechnik bedeutet unter anderem für die Täter eine längere „Arbeitszeit“ und damit auch ein größeres Entdeckungsrisiko. Deshalb spielt der Faktor Zeit auch für Solarmodul-Diebe eine wichtige Rolle, der insbesondere durch mechanische Sicherungen beeinflusst werden kann.

Wegen der unterschiedlichen örtlichen Gegebenheiten können die Sicherungsempfehlungen und Tipps nur allgemein gehalten werden. Wichtig ist deshalb eine individuelle und auf die jeweilige örtliche Situation abgestimmte Beratung. Zur Aufklärung von Solarmoduldiebstählen ist die Polizei auch auf die Mithilfe der Bevölkerung angewiesen und bittet, bei verdächtigen Wahrnehmungen aus dem Umfeld von Solarparks oder ähnlich strukturierten Anlagen, sofort die Polizei zu verständigen.

Quelle von Text und Bild sowie weiterführende Informationen: www.polizei.bayern.de/